Krankensalbung

Die Kranken­salbung ist heilender und trös­tender Zuspruch

Der Empfang des Sakra­mentes der Kranken­salbung soll den Kranken in besonderer Weise mit Christus verbinden. Darum sollte in jeder ernsten Krankheit das Sakrament der Kranken­salbung gespendet werden, um so die stärkende Nähe Christi zu erfahren. Es ist ein Sakrament der Lebenden und will den Kranken keines­wegs vorzeitig dem Tod überantworten, denn Heilung und Stärkung sind das Anliegen dieses Sakra­mentes. Die Hand­auflegung ist dabei besonders eine Geste des Segnens, sie besagt im Kontext der Kranken­salbung auch Zuwen­dung, Stärkung und Kräfti­gung.

Das bei der Salbung verwendete Öl ist von seiner Natur her reines Olivenöl. Seine heilende Wirkung bei körper­lichen Wunden verweist auf die geist­liche Wirkung des Sakra­ments. Das Öl wird am Gründ­onnerstag vom Bischof geweiht und dann in die Pfarreien gebracht.

Wenn Sie das Sakrament der Kranken­salbung empfangen oder für einen Ange­hörigen darum bitten möchten, wenden Sie sich direkt an Herrn Dekan Peter Klauer oder an unser Pfarramt.

Vorbe­reitungen für die Spendung der Kranken­salbung

Im Zimmer des Kranken sollen nach Möglich­keit ein Tisch mit Kreuz, Kerzen, Blumen und Weih­wasser hergerichtet werden. Gut wäre es, wenn die Ange­hörigen und Freunde, viel­leicht auch Nachbarn des Kranken, an dieser heiligen Feier teil­nehmen könnten.

Text zum Nachdenken

wussten sie schon
dass die nähe eines menschen
gesund machen kann

wussten sie schon
dass die nähe eines menschen gut
und froh machen kann

wussten sie schon
dass das wegbleiben eines menschen
sterben lassen kann
dass das kommen eines menschen
wieder leben lässt

wussten sie schon
dass die stimme eines menschen
einen anderen menschen
wieder aufhorchen lässt
der für alles taub war

wussten sie schon
dass das zeithaben für einen menschen
mehr ist als geld

wussten sie schon
dass das anhören eines menschen
wunder wirkt
dass das wohlwollen zinsen trägt
dass ein vorschuss an vertrauen
hundertfach zurückkommt

wussten sie schon
dass tun mehr ist als reden
wussten sie das alles schon.